Konsum und Konkurs (6/6) Abschiedstour durchs Warenhaus

    Dachgeschoss

    Galeria am Hermannplatz in Berlin ist zu sehen. Wir schauen auf die Ecke, wodurch das geradlinige Form des Gebäudes betont wird. Die Filiale ist ausgeschnitten und vor einen Hintergrund gelegt, der an eine Retro-Tapete aus den 70ern erinnert.
    Galeria (ehemals Karstadt) am Hermannplatz in Berlin © picture alliance / Jochen Eckel / Grafik Deutschlandradio [M] uo
    Bratwurst und Pommes im Kaufhausrestaurant – für die beiden Autoren in ihrer Kindheit ein seltener Luxus. Bei einer Erinnerungs-Wurst sitzen sie auf der Dachterrasse mit Ausblick beisammen und fragen sich, was aus den Innenstädten werden soll ohne die ehemalige Magnetkraft der Warenhäuser.
    Lange Zeit funktionierten Warenhäuser als Motoren des Konsums und belebten dadurch Innenstädte. Mit dem Niedergang dieser Institution macht sich Leerstand breit. Zwischen vergangenem Glanz und ‚Lost Places‘ entstehen Möglichkeiten und Raum für Ideen: Von Kulturkaufhäusern, über Upcycling-Werkstätten bis hin zu Einrichtungen für Suchtkranke. Ein ständiger Kampf gegen den endgültigen Abriss.
    Konsum und Konkurs. Abschiedstour durchs Warenhaus (6/6)
    Teil 6: Dachgeschoss
    Autoren: Manuel Gogos und Christoph Spittler
    Regie: Philippe Brühl
    Deutschlandfunk 2025

    Zu Teil 5 der Serie Konsum und Konkurs. Abschiedstour durchs Warenhaus

    Manuel Gogos, 1970 in Gummersbach geboren, ist Sohn deutsch-griechischer Eltern und lebt in Bonn. Der promovierte Literaturwissenschaftler ist Autor und Ausstellungsmacher.
    Zu seinen Arbeiten gehören zahlreiche Radio-Features, Fernseh-Dokumentationen und u.a. das von der Kulturstiftung des Bundes initiierte »Projekt Migration« für das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. (DOMiD).
    Gogos war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Seminar der Universität Bonn, Literaturkritiker und hatte Lehraufträge u.a. an der Humboldt-Universität.

    Christoph Spittler, geboren 1969 in Niedersachsen und aufgewachsen in Salzgitter-Bad, ist seit seinem Ethnologiestudium begeisterter Milieusurfer. Seit Anfang der 90er lebt er in Berlin. Überall entdeckt er fremde Kulturen und ist fasziniert von Glanz und Elend des globalen Kapitalismus. Seit 1993 hat Spittler zahlreiche Radio-Features produziert, zuletzt „Böse Orks, gierige Ferengi“ über Rassismus in Fantasy und Science Fiction (2024) sowie „Vermaledeit seyst du. Geschichte der Hassrede“ (2023) „Going native. Die Faszination des kulturellen Seitenwechsels“ (2022) im Deutschlandfunk.

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